Josef Achatz ist jetzt ein 85er

Josef Achatz ist jetzt ein 85er

Frankenried. Josef Achatz wurde am 4. November 1934 geboren und ist mit vier Geschwistern aufgewachsen. Acht Jahre besuchte er die Volksschule in Patersdorf. Da musste er schon in der kleinen Landwirtschaft der Eltern mithelfen, da der Vater 1939 zum Kriegsdienst musste und erst 1949 als Spätheimkehrer zurückkam. 1949 begann er eine dreijährige Lehre zum Schreiner und arbeitete nach der Gesellen-Prüfung zwanzig Jahre in verschiedenen Schreinereien als Geselle weiter. In dieser Zeit wurden immer wieder weiterführende Kurse und Prüfungen absolviert. Daher wurde ihm 1973 die Fertigung in der Büromöbel-Herstellung anvertraut.

1960 heiratete er Maria Klein aus Frankenried. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, Gabriele und Thomas. Zur Familie gehören mittlerweile Enkel und Urenkel. Neben der beruflichen Tätigkeit bot er sein Mittun immer wieder in Vereinen und Verbänden an. Im kirchlichen Bereich begann er als Ministrant, Pfadfinder und später bei der Landjugend und im Pfarrgemeinderat, den er 25 Jahre als Vorsitzender leitete. Ebenso war er 50 Jahre Mitglied der Kirchenverwaltung und 28 Jahre Kirchenpfleger der Pfarrei Patersdorf. In dieser Zeit gab es viel ehrenamtliche Arbeit zum Erhalt und zur Pflege der Kirche. Ebenso war er Gründungsmitglied der KAB und als Vorstand 40 Jahre, bis zu deren Auflösung, tätig. Auch verschiedenen Vereinen hat er sich angeschlossen. So war er Gründungsmitglied des WSV Patersdorf. Ebenso ist er über 40 Jahre beim CSU-Ortsverband Geiersthal und dort Ehrenmitglied. Im Dorfausschuss Frankenried kümmert er sich um die Instandhaltung der Dorfkapelle.

Vielfach wurde Josef Achatz ausgezeichnet, so mit der Wolfgangs-Medaille des Bistum Regensburg, 1995 mit dem Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten und 2006 mit der Bischof-Sailer-Medaille. Zum Geburtstag überbrachte Bürgermeister Anton Seidl die Glückwünsche der politischen Gemeinde. Im Namen der Pfarrei überbrachte Pfarrer Joseph die besten Wünsche. Erfreut zeigten sich alle über das gute gesundheitliche Befinden des Jubilars, der sich nach wie vor für das Gemeinwohl in Gemeinde und Pfarrei interessiert und immer noch mithilft.